Die Aufstellung im Winter 2020/21
Der weisende Engel wurde zu Weihnachten 2018 erstmals aufgestellt

WEIHNACHTSKRIPPE WEITAU IST WIEDER ZU BESICHTIGEN


Noch bis 2. Februar, Mariae Lichtmess, kann die Weihnachtskrippe in der St. Nikolauskirche in der Weitau besichtigt werden. Die Restaurierung und Betreuung dieses bedeutenden Kulturdenkmals hat der Museums- und Kulturverein übernommen. In den Jahren 2012 und 2013 wurden zunächst der Krippenberg und die Hintergrundlandschaft restauriert. Seither ist man bemüht, die fehlenden Figuren zu ergänzen, denn viele der historischen Krippenfiguren wurden bereits vor Jahrzehnten gestohlen.

Es konnten die drei Könige nachgeschnitzt werden, auch ein neuer Stern von Bethlehem strahlt wieder über dem Stall. Weiters wurden zwei Frauen am Brunnen, drei Hirten am Feuer, zwei Kamele mit Begleitfiguren, ein liegendes Kamel, zwei Engel, ein musizierender Hirte, zwei disputierende Pharisäer und zuletzt ein königliches Pferd mit Knecht sowie ein Diener, der Geschenke auf einen Teppich ablädt, ergänzt.

Wir danken allen großherzigen Spenderinnen und Spendern, die das Nachschnitzen der Figuren ermöglicht haben, doch sind wir nach wie vor auf Spenden angewiesen, um die verwaisten Flächen des großen Krippenbergers weiter zu füllen...

Wir bitten daher um Ihre Spenden!

Spendenkonto bei der Raiffeisenkasse Kitzbühel-St. Johann:
IBAN: AT61 3626 3001 0514 3227
BIC: RZTIAT22263
Kontowortlaut: Weihnachtskrippe Weitau

Zahlscheine liegen auch in der St. Nikolauskirche rechts neben der Krippe auf.

Vergelt's Gott!

Ein spannender Einblick in das Alltagsleben vor 300 Jahren

EINE ALTE CHRONIK LESBAR GEMACHT

 

Das „Zeit und Wunderbiechl“ des Hans Prugger


Im St. Johanner Museum befindet sich die Kopie einer über 300 Jahre alten Handschrift von Hans Prugger, Bauer beim Götschen in Sperten. Es handelt sich dabei um eine Chronik, die Prugger „Zeit und Wunderbiechl“ nannte und in der er spannende Einblicke in das Alltagsleben des ausgehenden 17. Jahrhunderts gibt. Er schreibt vom bäuerlichen Leben und der Ernte, von Wetterphänomenen und sich ändernden Lebensmittelpreisen. Weiters berichtet er über zahlreiche Ereignisse, wie von den Besuchen hochgestellter Persönlichkeiten in St. Johann und durchziehenden Regimentern, von Naturkatastrophen und Seuchen, von Verbrechen und Teuerungen, von Verwaltungs-, Rechts- und Steuerangelegenheiten sowie vom Verlauf der Kriege gegen Frankreich und gegen die Türken.

In Zeiten der Lockdowns fand Museumsleiter Peter Fischer die Zeit, diese Handschrift zu transkribieren und mit dem nun erschienenen Buch der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Der Text mit der eigenartig-antiquierten Sprache ist zwar nach wie vor schwer zu lesen, bietet aber mit vielen Details aus dem Alltagsleben des 17. Jahrhunderts eine interessante Quelle für Fachleute und Geschichtsinteressierte.

Peter Fischer: Das „Zeit und Wunderbiechl“ des Hans Prugger, herausgegeben vom Museums- und Kulturverein St. Johann in Tirol, Verlag Hannes Hofinger, 524 Seiten mit zahlreichen Abbildungen, ergänzenden Auswertungen und Tabellen. ISBN: 978-3-9505074-0-9, Preis: € 29,90. Bestellungen werden gerne entgegen genommen: info@museum1.at

 

 


Mit dem Handy kann man ganz einfach Informationen zu den Exponaten abrufen

AUDIOFÜHRUNG MIT DEM SMARTPHONE


In Zeiten von COVID-19 mussten viele Museen ihre Audioguides aus hygienischen Gründen ausmustern. Wir setzen schon seit vielen Jahren auf Audioführungen mit dem eigenen Handy.

Über unser W-Lan kann man QR-Codes mit dem Smartphone scannen und so Informationen abrufen. Je nach Spracheinstellung des Handys hört man dann Erklärungen auf Deutsch, Englisch oder Italienisch.