Alte Ansichten von St. Johann in Tirol

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Fresko im Dekanatspfarrhof um 1400

 

Die älteste Darstellung von St. Johann in Tirol findet sich auf einem Fresko im Dekanatspfarrhof aus der Zeit um 1400, das die St. Johanner Kirche und den Pfarrhof zeigt. Die beiden Gebäude werden von einer zinnenbekrönten Mauer umfriedet. Reste dieser Mauer sind heute noch am Kirchplatz vor dem Pfarrhof zu sehen. Die gotische Kirche stand einst südlich des Pfarrhofes an jener Stelle, wo sich heute das Postamt befindet. Sie wurde Anfang des 18. Jahrhunderts abgetragen, als östlich des Pfarrhofes die neue barocke Dekanatspfarrkirche errichtet wurde.


Dorf St. Johann um 1750

Der Kupferstich aus der Zeit um 1750 zeigt die Dekanatspfarrkirche 20 Jahre nach ihrer Fertigstellung. Links im Hintergrund ist die Antoniuskapelle zu sehen. Gegenüber der Kirche ist der Dekanatspfarrhof mit Gartenmauer dargestellt, und im Vordergrund stark verkleinert das Kooperatorenstöckl (rechts) und das Gästehaus der Chiemseer Bischöfe (links, heute Haus Weihsbrodt). Hinter dem Pfarrhof sieht man den Hauptplatz mit dem Dorfbrunnen und einem Kreuz sowie dahinter die Gasthöfe  Bären, Seisl und Mauth. Links der Dampflwirt und das Schellhornhaus sowie dahinter die Speckbacherstraße mit dem Gasthof zum Weißen Rössl (heute Hotel Post).


St. Johann im Leukental 1803

Die Zeichnung von Joseph Schöpf aus dem Jahre 1803 ist ein Entwurf für das Kuppelfresko in der Antoniuskapelle und zeigt von rechts nach links: das Riester'sche Priesterhaus (heute Museum) die Dekanatspfarrkirche und den Dekanatspfarrhof sowie den Hauptplatz und die Speckbacherstraße. Im Vordergrund links sieht man die Gebäude der St. Johanner Brauerei.


Das Ortszentrum um 1900

Das St. Johanner Ortszentrum um 1900 auf einer kolorierten Postkarte. Rechts die Antoniuskapelle, daneben das 1894 errichtete Volksschulgebäude, welches 1912 durch eine Erhöhung um ein Stockwerk sein heutiges Aussehen erhielt  (heute Polytechnische Schule), dahinter das Weihsbrodt-Haus. Vor der Dekanatspfarrkirche sieht man das 1879 errichtete Gemeindespital.


St. Johann in Tirol von Süden um 1900

Das Foto zeigt im Vordergrund den um 1900 neu angelegten Hilscherpark mit einem kleinen Pavillon. Heute befindet sich in diesem Bereich die Bergbahn-Talstation. Dahinter sieht man von rechts nach links die Kuppel der Antoniuskapelle, das 1879 erbaute Gemeindespital, die Dekanatspfarrkirche und den Dekanatspfarrhof sowie die Speckbacherstraße mit dem Bräu Gasthof Goldener Löwe und den dahinter liegenden Brauereigebäuden.


St. Johann in Tirol mit dem Kaisergebirge um 1910

Auf der Postkarte von 1910 von links nach rechts: die Brauerei, vorne das "Kashaus", dahinter die Speckbacherstraße mit dem über die Dächer ragenden Bärenwirtshaus, vorne die Villa Mauracher, dann der Dekanatspfarrhof, die Dekanatspfarrkirche, das Gemeindespital (heute Pflegeheim), die Volksschule (heute Polytechnische Schule), die Antoniuskapelle,  das Hotel Huber (heute Traublinghof) und der Bahnhof mit den Gleisen der 1875 eröffneten Giselabahn.


St. Johann in Tirol mit Kitzbüheler Horn um 1940

Der Blick von Bärnstetten nach Süden zeigt die einst spärliche Bebauung des St. Johanner Talkessels. Beachtenswert ist auch die geringe Bewaldung des Kitzbüheler Horns, das damals wesentlich stärker landwirtschaftlich genutzt wurde als heute. Gut zu erkennen sind die Türme der Dekanatspfarrkirche und links der Ache die Gebäude der 1936 erbauten Edelweiß-Kaserne (heute Wintersteller-Kaserne).


Das Ortszentrum in den 1930er Jahren

Blick vom Bahnhof nach Nordwesten. Links der Stall des Bräu-Gasthofes Goldener Löwe, daneben die "Villa Mauracher", die in den 1980er Jahren abgerissen wurde. Davor "beim Binder." Rechts im Hintergrund das Dach des Gasthofs Bären und rechts davor die Rückansicht des Gasthofs Post.


Blick von Almdorf auf St. Johann um 1950

Das im Ortsteil Almdorf aufgenommene Foto zeigt rechts der Straße die beiden Höfe "Klettenhäusl" und "Schilden." Links sieht man den Bauernhof "Brennermoos", der Anfang der 1970er Jahre abgetragen wurde.


Luftaufnahme um 1935

Auf der Luftaufnahme ist gut zu erkennen, dass sich das ursprüngliche St. Johanner Ortsgebiet nur auf das Dreieck zwischen den beiden Achen und der Bahnlinie beschränkte. Das Dorf weist eine Kreuzform auf - die vier wichtigsten Straßen, die Kaiser - Wieshofer - Bahnhofs- und Speckbacherstraße münden alle in den Hauptplatz. Erst nach dem Zweiten Weltkrieg beginnt das Ortsgebiet zunehmend über die Achen hinaus zu wachsen.


Luftaufnahme 1960

Die Luftaufnahme zeigt die 1955 bis 1957 errichtete Umfahrungsstraße (B 178 Loferer Bundesstraße) sowie im Vordergrund die Innsbruckerstraße. Mit der Errichtung der Umfahrung setzt eine rege Bautätigkeit in diesem Bereich ein. Im Bild ganz rechts neben der Straße sieht man den Fußballplatz - heute befindet sich dort die Panorama Badewelt. Im Hintergrund links sind die ersten Siedlungshäuser am Berglandweg zu erkennen.


Die Standseilbahn 1966

Im Vordergrund die 1952 erbaute Standseilbahn, die ursprünglich bis "Windegg" geführt wurde. 1954 erfolgte die Erweiterung bis zur heutigen "Koasaburg" und 1957 wurde der Harschbichl durch einen Sessellift erschlossen. 1970 musste der Sessellift einer Schwebeseilbahn weichen, und 1987 wurden die überalterten Anlagen durch die heute noch bestehende Einseil-Umlaufbahn ersetzt.

Im Hintergrund das St. Johanner Ortszentrum - links der Kirche ist die 1959 errichtete Hauptschule (heute Volksschule) zu sehen. Dahinter kann man den Ende der 1950er Jahre angelegten Neubauweg mit einigen neu errichteten Häusern erkennen. Links der Volksschule sieht man das Bundesgymnasium, das zum Zeitpunkt der Aufnahme kurz vor seiner Fertigstellung stand.


Blick vom Kirchturm nach Westen vor 1927

Die Aufnahme vom Südturm der Dekanatspfarrkirche zeigt den Hauptplatz mit den Gasthöfen Bären, Seisl und Mauth. Hinter dem Seislwirt sieht man die "Bären-Dependance" (heute Hotel Fischer). Rechts vorne sind die Mauer des Pfarrhofgartens und einige Bäume zu erkennen. An dieser Stelle wurde 1927 das Postamt errichtet. Der Blick nach Westen zeigt die gesamte Kaiserstraße. 


Blick vom Kirchturm nach Nordosten 1899

Blick vom Nordturm der Dekanatspfarrkirche auf die Dechant-Wieshoferstraße beim Hochwasser 1899. Rechts der Straße das Hilscher-Haus, dahinter beim "Goldschmied" (heute: Friseur Hofer). Das vorderste Gebäude links gehörte zum "Untermetzger" (heute Café Chèz Paul), dahinter beim "Tscholl" (heute Esprit), dann "Drechslerbäck", daneben das "Schwarzingerhaus", rechts davon beim "Draxler" und schließlich beim "Binder." Im Hintergrund erkennt man links der Straße den "Poststall", rechts der Straße die Hofstelle "Stalltischler", dahinter "Hammerschmied."


Der Hauptplatz 1830

Das Gemälde von Peter Thaler zeigt den Gasthof Bären und den Seislwirt auf dem St. Johanner Hauptplatz. Der Bären geht in seiner Tradition als Gasthaus bis in das Mittelalter zurück. Das hier dargestellte Gebäude brannte 1905 ab und wurde danach in seiner heutigen Form wieder aufgebaut. Im Vordergrund sieht man die Leonhardskapelle, die 1909 dem Dechant-Wieshofer-Denkmal weichen musste. Dieses Denkmal wurde jedoch schon bald vor die Kirche versetzt, als man 1923 an dieser Stelle das Kriegerdenkmal errichtete.


Der Hauptplatz 1890

Das Foto aus dem Jahr 1890 zeigt im Vordergrund den St. Johanner Dorfbrunnen, dahinter den Dampflwirt. Dieses Gasthaus brannte 1910 ab und wurde in leicht veränderter Form wieder aufgebaut. Daneben steht das "Schellhornhaus." Rechts der Gasthof zum Bären, der in seiner Tradition als Gaststätte bis in das Mittelalter zurück reicht und 1905 abbrannte. Danach wurde der Bären in seiner heutigen Form (im so genannten Heimatstil) wieder aufgebaut.


Der Hauptplatz vor 1905

Blick auf die Dekanatspfarrkriche und den Dampflwirt vor dessen Brand (1910). Rechts daneben das Schellhornhaus. Im Vordergrund rechts der Bärenwirt vor dessen Brand (1905) und ganz vorne der Seislwirt. Links die Mauer des Pfarrhofgartens und eine Holzhütte hinter dem Dorfbrunnen. An dieser Stelle wurde im Jahre 1927 das Postamtsgebäude errichtet. Die Straßenlaterne neben der Kirche und die Stromleitung wurden im Zuge der Elektrifizierung des Ortes 1901 errichtet.


Der Hauptplatz um 1910

Die im Hintergrund (Wilder Kaiser) stark retuschierte Postkarte aus der Zeit vor dem Ersten Weltkrieg zeigt links den Gasthof Bären mit Nebengebäude, dahinter den Seislwirt und ganz hinten den Gasthof zur Mauth, der 1927 abbrannte. Rechts sieht man die Gartenmauer des Pfarrhofes mit einer Holzhütte beim Dorfbrunnen, wo heute das Postamt steht.


Der Hauptplatz um 1950

Postkarte mit Blick vom Kirchplatz auf den Hauptplatz zum Gasthof Bären und in die Speckbacherstraße. Links der Dampflwirt und das Schellhornhaus. In diesem Bereich hat sich das St. Johanner Ortsbild während der letzten Jahrzehnte so gut wie überhaupt nicht verändert.


Der Hauptplatz um 1955

Der Blick vom Balkon des Postamtes auf den Hauptplatz zeigt von links nach rechts: den Gasthof Dampfl, das "Schellhornhaus" und den Gasthof Bären. Vor dem Dampflwirt steht ein Wegweiser für die damals über den Hauptplatz führenden Hauptverkehrsverbindungen. Im Laufe der Jahrzehnte stieg der Verkehr im Ortszentrum so stark an, dass mehrere Maßnahmen zur Verkehrsentlastung notwendig wurden, die mit der Einführung der Fußgängerzone im Jahre 1996 abgeschlossen werden konnten.


Der Hauptplatz um 1970

Auf der Postkarte sieht man von links nach rechts den Gastgarten des Gasthofes Bären, den Seislwirt, den Gasthof zur Mauth und das Postamt. Vor dem Kastanienbaum ist eine Zapfsäule der einst dort befindlichen Tankstelle zu erkennen.


Das Kriegerdenkmal um 1925

Das Kriegerdenkmal wurde 1923 auf dem Hauptplatz zum Gedenken an die gefallenen St. Johanner des Ersten Weltkrieges errichtet. Dahinter der Dekanatspfarrhof mit dem Kooperatorenstöckl (heute BTV) und ganz hinten der "Untermetzger" (heute DM).


Der Kirchplatz um 1960

Der Dekanatspfarrhof war ursprünglich durch einen gedeckten Gang baulich mit dem daneben liegenden Kooperatorenstöckl (heute BTV) verbunden. Bei den Restaurierungsarbeiten Anfang der 1970er Jahre wurden der Verbindungsgang abgetragen, der Balkon im zweiten Stock entfernt und die Gartenmauer einheitlich gestaltet. Das Dechant-Wieshofer-Denkmal wurde 1923 wegen der Neuerrichtung des Kriegerdenkmals vom Hauptplatz auf den Kirchplatz versetzt. Erst im Zuge der Gestaltungsmaßnahmen für die Fußgängerzone fand das Wieshofer-Denkmal seinen heutigen Aufstellungsplatz vor dem Dekanatspfarrhof.


Die Speckbacherstraße um 1910

In der Speckbacherstraße links der Gasthof Post, in dem bis 1927 das Postamt untergebracht war, dahinter das Post-Nebengebäude (heute Insieme), dann der "Untersattler" (heute Raiffeisenkasse) und dahinter die "Krämerei Berger" (heute Billa) und der "Obersattler" (heute Gurschler). Rechts vorne der Bärenwirt, dahinter beim "Hausbacher" (heute Karl) und dahinter der "Rieplschuster" (heute Café Rainer). Beachtenswert ist auch die historische Pflasterung des Gehsteiges mit Bachsteinen vor dem Gasthof Post.


Die Speckbacherstraße um 1925

Blick von der Speckbacherstraße zum Hauptplatz. Links ganz vorne beim "Hausbacher" (heute Karl), dahinter der Bärenwirt. Rechts ganz vorne der "Untersattler" (heute Raiffeisenkasse), dann die beiden Gebäude des Gasthofs Post und dahinter das Schellhornhaus am Hauptplatz sowie die beiden Kirchtürme.


Die Speckbacherstraße um 1950

In der Speckbacherstraße links am Rand die "Krämerei Berger" (heute Billa), dahinter das "Zettnhäusl" (wurde 2012 abgerissen). Rechts vorne der "Rieplschuster" (heute Café Rainer), dahinter der "Jagglbäck und der "Obertischler" (heute Spar und Hervis) sowie der "Bichlschuster" (heute Crash).


Die obere Speckbacherstraße um 1970

In der oberen Speckbacherstraße links vorne der Dorfschmied, dahinter "beim Seiler" (heute Tyrolia), dann "beim Sprengler" (heute Tabak-Trafik Gurschler) und "beim Blachfellner" (heute Mineral Art Strobl) sowie ganz hinten das Dach des kurz zuvor neu erbauten Hafner- bzw. Moser-Hauses (heute Panoramahotel). Rechts am Rand ist das Dach des Wagner- bzw. Staffner-Hauses (heute Triumph-Moden) zu erkennen.


Die Bahnhofstraße um 1900

Auf der Aufnahme sieht man das Nebengebäude des Gasthofs Dampfl in der Bahnhofstraße, welches Anfang der 1990er Jahre abgetragen wurde. An dieser Stelle befindet sich heute der Parkplatz des Gasthofs Dampfl. Im Vordergrund das alte Dampflwirtshaus und ganz hinten das "Riester'sche Priesterhaus" (heute Museum).


Das Krankenhaus St. Johann 1957

Die Postkarte zeigt das Krankenhaus St. Johann, welches 1879 als Gemeindespital gegründet und 1964 zum a. ö. Bezirkskrankenhaus ausgebaut wurde. Heute befindet sich in diesem Gebäude das Pflegeheim.


Die Bahnhofstraße um 1890

Die Bahnhofstraße wurde Ende des 19. Jahrhunderts als Verbindung vom 1875 errichteten Bahnhof zum St. Johanner Ortszentrum angelegt. Im Vordergrund das Café Hochkogler (heute Gratt-Schlössl).


Die Bahnhofstraße um 1930

Blick in die Bahnhofstraße nach Süden. Ganz hinten der Bahnhof St. Johann in Tirol, rechts das Hotel Huber (heute Traublinghof). An der Stelle des Stallgebäudes und der Wiese befindet sich heute das Bezirkskrankenhaus St. Johann in Tirol.


Die Dechant-Wieshoferstraße um 1920

In der Dechant-Wieshoferstraße sieht man links den "Untermetzger" (heute DM), dahinter das "Tscholl-Haus" (heute Esprit) und ganz hinten beim "Schwarzinger." Rechts vorne das "Stöckl-Haus" (heute Hartlauer) und dahinter das "Hilscher-Haus" (heute Libro).


Die Kaiserstraße 1905

In der Kaiserstraße links die Villa Hanel (heute Farben-Fred) und dahinter die Villa Gapp sowie die Bäckerei Madreiter. Rechts das Zobler-Haus (heute Friseur Eberl). Im Vordergrund ist ein Hydrant der 1905 errichteten Hochdruckwasserleitung zu erkennen.