GALERIE im museum

Im Obergeschoß des Museums befindet sich unsere Galerie, in der wir ausgewählte Ausstellungen präsentieren.

Aufgrund von unzähligen Anfragen ist eine Bewerbung für eine Ausstellung nicht möglich. Die Künstlerinnen und Künstler werden nämlich von uns bei Besuchen in Galerien und Ausstellungen selber ausgesucht. Außerdem ist unser Ausstellungsprogramm immer schon für drei Jahre im Voraus fixiert. Es gibt lediglich die Möglichkeit, den Museums- und Kulturverein auf interessante Künstlerinnen und Künstler hinzuweisen, indem Unterlagen ausschließlich in digitaler Form an info@museum1.at geschickt werden. Diese müssen entsprechende Bildbeispiele, eine Biographie und eine Ausstellungsliste beinhalten sowie den Kontakt zu jener Galerie, die den Künstler bzw. die Künstlerin vertritt.

Die beiden Galeristen: Vereinsobmann Armin Rainer (links) und Museumsleiter Peter Fischer

Während der Museumssaison wird die Galerie mit ausgewählter zeitgenössischer Kunst bespielt

Unsere aktuelle Ausstellung:

ROBERT FREUND

KALEIDOSKOP
 
Der in St. Johann in Tirol geborene und in Kramsach wirkende Künstler, Robert Freund, stellt seine Werke in unserer Galerie aus.

Zur Vernissage waren zahlreiche Kunstinteressierte aus dem Tiroler Unterland gekommen. In seiner Laudatio hob Günther Moschig die vielschichtigen Sichtweisen des Künstlers, sein Spiel zwischen Traum und Wirklichkeit und sein subtiles Zusammenwirken von Wahrnehmung, Erinnerung und Vorstellungskraft hervor. Freund setzt in einer Welt schneller Bilder auf Konzentration und Präsenz. Seine Werke schaffen Räume, in denen Mehrdeutigkeit als Bereicherung erfahrbar werden. Robert Freund versteht Malerei nicht als Abbild der Wirklichkeit, sondern als lebendigen Denkraum. Seine Bilder machen sichtbar, dass Sehen kein passiver Vorgang ist, sondern ein kreativer Akt.

Die Vernissagebesucherinnen und -besucher waren besonders angetan von den exquisiten Glasarbeiten und den großen Ölgemälden, aber auch die symbolbeladenen Tuschebilder fanden viel Aufmerksamkeit. Bei einem Umtrunk im Hof des „Museumsquartiers“ klang der gelungene Abend als stimmungsvolles Sommerfest aus.

Freunds Malerei belohnt Aufmerksamkeit und wiederholtes Hinsehen. In einer Welt schneller Bilder setzt er auf Konzentration und Präsenz. Seine Werke schaffen einen Raum, in dem Mehrdeutigkeit nicht als Problem, sondern als Bereicherung erfahrbar wird.

Die menschliche Figur nimmt dabei eine besondere Rolle ein. Sie vermittelt zwischen Innen- und Außenwelt und wird zum Resonanzraum für psychische, symbolische und gesellschaftliche Zustände. So offenbart sich die humanistische Kraft von Freunds Werk: Seine Malerei zeigt Sensibilität, Empathie und Offenheit. Sie berührt, ohne festzulegen – und lädt dazu ein, die eigene Wahrnehmung als schöpferische Möglichkeit zu entdecken.

Die Ausstellung ist bis zur Langen Nacht der Museen am 3. Oktober 2026 geöffnet, und zwar zu den selben Zeiten wie das Museum.  

 

 

 

Robert Freund in seinem Atelier

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