Aktuelles

 

 

 

 

 

ADVENTSINGEN AM 21. DEZEMBER

Das traditionelle St. Johanner Adventsingen findet wie jedes Jahr am vierten Adventsonntag, also heuer am 21. Dezember um 17 Uhr, in der Dekanatspfarrkirche statt.

Es werden wieder verschiedene Gesangs- und Instrumentalgruppen aus St. Johann in Tirol eine besinnliche Einstimmung auf die kommenden Weihnachtsfeiertage mit ihren hochkarätigen Darbietungen geben, und zwar treten auf: KirchenChorArt – Musikklassen 3C und 4D der Mittelschule 1 – Frauenterzett BEL – Familienmusik Mallaun – Klarinettenquintett – Blechbläserensemble der Musikkapelle.

Zu dieser adventlichen Gemeinschaftsveranstaltung laden die Mittelschule 1, der Museums- und Kulturverein sowie die Pfarre herzlich ein. Freiwillige Spenden werden gerne entgegen genommen. 

 

 

Seit über 40 Jahren gibt es das Adventsingen
in der St. Johanner Dekanatspfarrkirche

NEUER VEREINSVORSTAND GEWÄHLT

Bei der Generalversammlung des Museums- und Kulturvereins St. Johann in Tirol im Herbst 2025 übergab Obmann Armin Rainer sein Amt an Irmgard Silberberger. Bei den Neuwahlen kamen auch neue Gesichter dazu, und so wurde der Vereinsvorstand nun durch mehrere engagierte junge Damen verstärkt.

Der neue Vorstand setzt sich wie folgt zusammen:

Obfrau: Mag. Irmgard Silberberger, Obfrau-Stv.: Dr. Elisabeth Sammer, Kassier: Günther Pernstich, Kassier-Stv.: Roman Jöchl, Schriftführer: Mag. Peter Fischer, Schriftführer-Stv. Lea Fischer, Fachbeirat für Kunst und Galeriewesen: DI Armin Rainer, Fachbeirätin für historische Forschung: Dr. Isabelle Brandauer, Kulturreferentin Christine Gschnaller MSc.

DIE LANGE NACHT DER MUSEEN 2025

Bei der österreichweiten ORF-Aktion am 4. Oktober gab es wieder ein reichhaltiges Programm Den Anfang machten die Kinder mit der beliebten Bärenjagd sowie dem Handy-Rätselspiel für die Jugend und einer Schnitzeljagd durchs Museum mit dem Titel „Von Hand zu Hand“.

Bei der Finissage der Ausstellung „The Law of Attraction“ gab es ein Künstlergespräch mit Ina Hsu, und danach waren die jungen und erwachsenen Gäste beim Formen mit Ton unter Anleitung durch die Künstlerin sehr kreativ. 

Es gab auch eine Preisverteilung der Schnitzeljagd, und danach machte Peter Fischer noch eine Führungen zu ausgewählten Exponaten durch das Museum, wobei er so manche unterhaltsame Geschichte erzählte. Der gemütliche Ausklang erfolgte dann bei einem Glas Wein und angeregten Kulturgesprächen.

 

Von links: Roman Jöchl, Armin Rainer, Günther Pernstich, Irmgard Silberberger, Elisabeth Sammer, Peter Fischer, Lea Fischer, Isabelle Brandauer, Christine Gschnaller 

Die Künstlerin Ina Hsu modellierte mit den Kindern tolle Figuren aus Ton, und auch so manche Erwachsene versuchten sich im kreativen Gestalten.

DIE KULTURGESCHICHTE DES KNÖDELS

Anlässlich des 43. St. Johanner Knödelfests begab sich Museumsleiter Peter Fischer auf Spurensuche nach den ausgefallensten Knödeln, den besten Füllungen und den perfekten Biss. Dabei erzählte er heitere und kuriose Geschichten über Esskulturen vergangener Zeiten.

Der Vortrag schlug große Wellen, und so machte Conny Bürgler von Servus-TV beim Knödelfest ein Interview mit Peter Fischer, das dann bei der Sendung „Ois Knödeln“ im Rahmen der Serie „Hoagascht“ im Fernsehen ausgestrahlt wurde.

 

Bei der Sendung „Ois Knödeln“ im Servus TV mit Conny Bürgler und Peter Fischer drehte sich alles um die runden Köstlichenkeiten.

EIN NEUES WURM-TERRARIUM

 

Die grünen Regenwürmer vom Kaisergebirge sind eine besondere Attraktion in unserem Museum. Bereits seit mehreren Jahren verbringen immer ein paar Exemplare ihre Sommerfrische bei uns.

 

Nun haben wir ein neues Wurm-Terrarium bekommen, wofür wir uns bei dessen Erbauer, Norbert Silberberger, herzlich bedanken. Es ist quasi der locus typicus, da die unter dem Namen „Allolobophora Smaragdina“ bekannten Regenwürmer auch in der Natur unter dem Moos im morschen Holz von abgestorbenen Baumstümpfen leben. Sie fühlen sich im neuen Terrarium sehr wohl. Nach ihrer Sommerfrische im Museum werden sie im Herbst wieder für ihre Winterruhe in die Natur entlassen.

 

Die grünen Regenwürmer sind eine Seltenheit und ein Kuriosum in der Tierwelt. Sie kommen nur in der Umgebung des Kaisergebirges sowie in einer kleinen Population in Kärnten vor.

Das Wurmterrarium ist als locus typicus gestaltet

EIN BESONDERER BLICKFANG

 

Im Glaskubus des Museums hängt seit dem Frühjahr 2025 ein besonderer Blickfang. Es handelt sich dabei um das Modell des ersten funktionstüchtigen Flugzeugs des St. Johanner Fliegerclubs. Der Schulgleiter „SG38“ wurde von Sepp Haggenmüller in den 1930er Jahren gebaut.

 

Das Modell wurde uns von seinem Sohn, Manfred Haggenmüller zur Verfügung gestellt, wofür wir uns herzlich bedanken.

 

Hier sieht man noch ein Foto des originalen Flugzeuges aus den 1930er Jahren bei der Landung. Es gab auch so manchen Absturz, doch trugen die Piloten immer nur leichte Verletzungen davon und der Schulgleiter wurde jedes Mal wieder repariert.

 

 

 

Das Modell des Schulgleiters „SG 38“ hängt in der „Vitrine im Freien“

EIN GEMEINSAMES HERZ FÜRS ERZ

Der Bergbau entlang der Erzlinie von Tirol bis in den Salzburger Pinzgau hat eine lange Tradition und nahm sowohl wirtschaftlich als auch kulturell großen Einfluss auf die Bergbaugemeinden Jochberg, Aurach, Kitzbühel, Oberndorf, St. Johann in Tirol, Fieberbrunn, Hochfilzen und Leogang. Diese Gemeinden teilen die Bergbaugeschichte vergangener Zeiten und bringen dank ihrer Knappenvereine, Museen, einem Schaubergwerk und weiteren Sehenswürdigkeiten die Bedeutung des Bergbaus zutage. Dies wird in einer gemeinsamen Homepage näher vorgestellt: www.bergbaugemeinden.at

In der 36. Ausgabe unserer heimatkundlichen Schriftenreihe „Zwischen Kaiser, Kalkstein und Horn“ wird die St. Johanner Bergbaugeschichte näher beleuchtet. Hier ist der Link ->

Die Homepage bietet Ausflugstipps und zahlreiche Informationen zum Bergbau vom Leukental über das Pillerseetal bis nach Leogang.

A FEW DEGREES MORE …

Auch wir beteiligen uns an der vom Leopold Museum Wien initiierten Aktion „A Few Degrees More“ und haben in unserem Museum ein Landschaftsbild schief gehängt, um damit auf den Klimawandel aufmerksam zu machen und für Gesprächsstoff zu sorgen. Unter dem Gemälde des Kaisergebirges im Winter findet sich der Schriftzug „A FEW DEGREES MORE WILL TURN THE WORLD INTO AN UNCOMFORTABLE PLACE“.

Wie wir alle wissen, kann eine dauerhafte Temperaturerhöhung um nur wenige Grade unsere Lebensqualität drastisch verschlechtern. Das Gemälde vom winterlichen Kaisergebirge haben wir auch nur um ein paar Grade schief gehängt. Das Bild wurde vor knapp 90 Jahren von Erwin Kettemann geschaffen, und nun ist zu befürchten, dass man diese Landschaftsansicht schon bald nicht mehr so winterlich sehen kann, wie sie auf dem Bild noch dargestellt ist …

Das Gemälde vom Kaisergebirge im Winter wurde um ein paar Grad schief gehängt, um anschaulich zu machen, was ein paar Grad ausmachen können …

EINE ALTE CHRONIK LESBAR GEMACHT

Das „Zeit und Wunderbiechl“ des Hans Prugger

Im St. Johanner Museum befindet sich die Kopie einer über 300 Jahre alten Handschrift von Hans Prugger, Bauer beim Götschen in Sperten. Es handelt sich dabei um eine Chronik, die spannende Einblicke in das Alltagsleben des ausgehenden 17. Jahrhunderts gibt. Prugger schreibt vom bäuerlichen Leben und der Ernte, von Wetterphänomenen und sich ändernden Lebensmittelpreisen. Er berichtet über zahlreiche Ereignisse, wie von den Besuchen hochgestellter Persönlichkeiten und durchziehenden Regimentern, von Naturkatastrophen und Seuchen, von Verbrechen und Teuerungen, von Verwaltungs-, Rechts- und Steuerangelegenheiten sowie vom Verlauf der Kriege gegen Frankreich und gegen die Türken.

In Zeiten der Corona-Lockdowns fand Museumsleiter Peter Fischer die Zeit, diese Handschrift zu transkribieren und mit einem Buch der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Der Text mit der eigenartig-antiquierten Sprache ist zwar nach wie vor schwer zu lesen, bietet aber mit vielen Details aus dem Alltagsleben des 17. Jahrhunderts eine interessante Quelle für Fachleute und Geschichtsinteressierte.

Peter Fischer: Das „Zeit und Wunderbiechl“ des Hans Prugger, herausgegeben vom Museums- und Kulturverein St. Johann in Tirol, Verlag Hannes Hofinger, 524 Seiten mit zahlreichen Abbildungen, ergänzenden Auswertungen und Tabellen. ISBN: 978-3-9505074-0-9 Das Buch ist zum Preis von € 39,90 im Museum erhältlich.

Das Zeit und Wunderbiechl des Hans Prugger

Das Buch gibt interessante Einblicke in das Alltagsleben vor 300 Jahren

AUDIOFÜHRUNG

MIT DEM SMARTPHONE

Schon seit vielen Jahren gibt es in unserem Museum Audioführungen mit dem eigenen Handy.

Über W-Lan kann man QR-Codes mit dem Smartphone scannen und so Informationen abrufen. Je nach Spracheinstellung des Handys hört man dann Erklärungen auf Deutsch, Englisch oder Italienisch.

Mit dem Handy kann man ganz einfach Informationen zu den Exponaten abrufen

Mit dem Handy kann man ganz einfach Informationen zu den Exponaten abrufen

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